Pandemie: Fatalismus

Ich fürchte mich gerade mehr vor Fatalismus als vor einer Infektion mit Corvid 19.

Schlecht reden, schlecht rechnen und schwarz sehen machen mich nervös bis wütend. Untergangsszenarien werden genüsslich vor dem Supermarkt und 24 Stunden NonStop in den Medien besprochen. Die Rede:Konzepte zum Nach:Treten sind gewiss als Memos bereits gespeichert.

Der Fatalismus lässt keinen Optimismus neben sich gelten. Er mag keine Alternativen und kein kollektives In-die-Hände-Spucken.

Ich bin selber betroffen vom Shutdown und weiss nicht, was dieses Jahr noch bringen wird. Aber ich verweigere mich dem Denken, wir seien schicksalhaft ausgeliefert in fatalistisch festgelegte Verschlechterungen.

Ich möchte über Visionen und positive Neuerungen nachdenken, nachdem ich selber so lange mit schwarzen Schatten gekämpft habe…